Ich Glückspilz befinde mich im abwechslungsreichsten Praktikum, das ihr euch vorstellen könnt. Als neustes Mitglied von BOOSTR darf ich heute bei einem Shooting mitwirken, das die sinnstiftende Arbeit der Stadtpolizei durch Corporate Bilder zugänglich und erlebbar macht. Das ganztägige Foto-Shooting führt uns an unterschiedliche Schauplätze, vom Bahnhof bis ins Naherholungsgebiet. Folgt mir auf dieser ästhetischen Reise, die dank dem Zutun verschiedenster Menschen weit über das Visuelle hinausgeht.
Text & Making-of-Fotos: Lisa Schlenker (aka Lili)
Finale Bilder: Markus Mallaun
Authetische Corporate Bilder zeigen den Arbeitsalltag der Stadtpolizei
Die Planung für den Ablauf des Polizei-Shootings ist wie gewohnt sehr dicht. Wir lichten verschiedene Szenen der menschennahen Polizeiarbeit ab. Da es beim sogenannten Community Policing auch um das Zusammenspiel von Polizei und Bevölkerung geht, kommen neben den Mitgliedern der Stadtpolizei auch junge Lernende, SeniorInnen und sogar Mitchu, unser treuherziger Labrador, zum Einsatz.
Die Profis tun alles für das beste Foto
Bilder erzählen Geschichten. Um diejenige der Stadtpolizei Affoltern am Albis stimmig nach außen zu tragen, werden Inhalte und Kommunikationsziele der Corporate Bilder im Voraus gemeinsam abgestimmt. Auch bei diesem Shooting beobachte ich erneut, wie die Fotografie dazu beiträgt, Sujets wie Menschen, Begegnungen und Arbeitsprozesse in einen relevanten Kontext einzubetten. Dazu sind manchmal auch Improvisationen oder kleine Anpassungen nötig. Ich staune immer wieder über die Spontanität und die Bereitschaft des ganzen Teams, auch Unvorhergesehenes in die Bilder einzubeziehen.
Das spektakuläre Hero-Foto des Tages, bei dem der Polizist am Straßenrand mit einem Radargerät posiert, erfordert sogar das temporäre Aufhalten des Verkehrs. Dies ist zum Glück kein Problem in Begleitung der Polizei!
Blitzlicht für einen einzigartigen Bildlook
An diesem strahlend hellen Frühlingstag braucht es für die knackige Bildsprache richtig viel Blitzlicht. Ich lerne in diesem Zusammenhang, dass der Begriff fotografieren aus dem Griechischen kommt und zeichnen mit Licht bedeutet.
Neben Kamera und Lichttechnik ist ein weiteres wichtiges Werkzeug der externe Kontrollmonitor. Dieser bietet eine grössere und detailliertere Sicht auf die Aufnahmen als der Kamerabildschirm. Doch heute gibt es einen Haken: Um die geschossenen Fotos trotz greller Sonne auf dem Monitor begutachten zu können, müssen Neugierige (also alle) unter das schwarze Tuch schlüpfen.
Authentisch fotografierte Arbeitssituationen
Da die Arbeitsfotografien unterschiedliche Locations erfordern, bauen wir das Set mehrfach auf und ab. Ob am Bahnhof Affoltern oder Mettmenstetten, auf dem Pausenplatz des Schulhaus Ennetgraben, am Türlersee oder im Seewadel – Zentrum für Gesundheit und Alter, ziehen wir mit dem ganzen Fotografie-Equipment und den uniformierten PolizistInnen natürlich viel Aufmerksamkeit auf uns. Noch vor Kurzem gehörte ich selbst zu diesem schaulustigen Publikum; nun bin ich im Herzen der Produktion (und von Herzen begeistert)!
Durch effektive Teamarbeit, Know-how und Freude entstehen heute einmal mehr eindrückliche Bilder, bunte Erinnerungen und: mein erster Sonnenbrand des Jahres.


























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