Neuste Folge des Podcasts Image AI: In dieser Episode ist Johnathan von Ah zu Gast. Wir sprechen darüber, wie er KI-Filme von A bis Z entwickelt – von der Idee über die Tool-Auswahl bis zum finalen filmischen Finish. Du kannst die Folge auf Spotify hören und auf YouTube anschauen.
Text, Bild & Podcast-Host: Markus Mallaun
Johnathan hat in Los Angeles Filmproduktion studiert und dort unter anderem in einer grossen Filmverleih-Firma gearbeitet. Heute ist er zurück in der Schweiz und arbeitet als Director of Photography (DOP) und Freelancer in der Filmproduktion. Parallel realisiert er eigene Projekte – zum Beispiel seinen Film „ZERO-G DAY“.
In der neusten Folge des Podcasts Image AI sprechen wir nicht nur über seinen Weg über LA zurück in die Schweiz, sondern vor allem über die Realität des heutigen Filmmarkts, technische Entwicklungen und die Frage, wie sich KI sinnvoll in einen professionellen Workflow integrieren lässt. Anhand von „ZERO-G DAY“ nimmt Johnathan uns konkret mit in seine Arbeitsweise: Wie er Shots plant, wie er die Ergebnisse kontrollierbarer und konsistenter bekommt, welche KI-Tools er nutzt – und wie daraus am Ende eine stimmige, filmische Sequenz entsteht. Zum Schluss geht es auch um die Postproduction in DaVinci Resolve: Schnitt, Look-Entwicklung und Grading – also alles, was den Unterschied macht zwischen „KI-Experiment“ und einem Film, der wirklich nach Film aussieht.

Wer ist Johnathan von Ah?
Johnathan hat einen starken Background in klassischer Filmproduktion und verbindet dieses Handwerk heute mit generativen Tools. Genau diese Kombination macht das Gespräch so praxisnah: Es geht nicht um Tool-Hype, sondern um saubere filmische Abläufe – und darum, wie man KI so einsetzt, dass am Ende ein stimmiges Bewegtbild-Ergebnis entsteht.


Was dich in der Folge erwartet
Wir sprechen in dieser Folge von Image AI unter anderem über:
- Markt & Realität der Filmproduktion heute
- Ein Filmstudium in LA und der Weg zurück in die Schweiz
- Tools und Workflows im KI-Bewegtbild
- Konkrete Techniken/Tricks am Beispiel „ZERO-G DAY“
- Postproduction und Feinschliff bis zum finalen Ergebnis (DaVinci Resolve)
Der KI-Filmworkflow am Beispiel „ZERO-G DAY“
„ZERO-G DAY“ dient in der Folge als roter Faden, um den Prozess greifbar zu machen. Statt nur theoretisch über Möglichkeiten zu sprechen, geht es um konkrete Entscheidungen in der Praxis:
1) Von der Idee zur Bildlogik
Bewegtbild braucht eine klare Bildlogik: Was passiert im Shot, welche Perspektive, welche Lichtstimmung? KI liefert schnell Varianten – aber erst ein klares Konzept sorgt dafür, dass daraus ein Film wird (und nicht nur eine Sammlung von „coolen Clips“).
2) Shots planbar und kontrollierbar machen
Ein Schlüsselthema: Kontrolle. Johnathan erklärt, wie er Shots so aufsetzt, dass Ergebnisse reproduzierbarer werden – mit klaren Vorgaben, einer sauberen Ausgangslage und einer Denkweise, die stark aus der klassischen Kameraarbeit kommt.
3) Tool-Auswahl passend zum Zweck
Nicht jedes Tool ist für jeden Schritt optimal. Im Gespräch geht es deshalb weniger um „das eine beste Tool“, sondern um die Logik dahinter: Was brauche ich gerade – Bewegung, Konsistenz, Look, Geschwindigkeit? Daraus ergibt sich die Tool-Kombination.
4) Vom generierten Material zum Film
Spannend wird es beim Übergang von generiertem Material zur filmischen Sequenz: Wie wird aus einzelnen Shots ein Rhythmus? Wie entsteht Dramaturgie? Hier zeigt sich: Filmdenken bleibt Filmdenken – auch wenn die Bilder anders entstehen.
5) Postproduction in DaVinci Resolve
Zum Schluss geht es um den Finish: Schnitt, Look-Entwicklung und Grading. Genau hier entscheidet sich oft, ob KI-Material „günstig“ wirkt oder ob ein cineastischer Gesamteindruck entsteht.

Links zur Episode und zum Film
🎧 Neuste Folge des Podcasts Image AI
– Auf Spotify hören: ImageAI auf Spotify
– Auf YouTube anschauen: Image AI auf Youtube
🎬 Filmprojekt von Johnathan: „ZERO-G DAY“
https://johnathanvonah.com/zero-g-day
Weitere Links:
Website Markus Mallaun: https://mallaun.ch/

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