Dieser Moment ist schon ein bisschen speziell. Nach Monaten mit Word-Dokumenten, Korrekturschleifen, Screenshots, Bildgenerierungen und gefühlt ungefähr 83 Millionen Kommentaren im Manuskript liegt das Resultat jetzt tatsächlich gedruckt vor mir. «Marken & KI – Wie Unternehmen ihre visuelle Kommunikation neu denken» ist beim renommierten Rheinwerk Verlag als gedrucktes Fachbuch erschienen.
Text: Markus Mallaun
Als Fotograf bin ich mittendrin
KI ist für mich kein Thema, das ich von aussen beobachte. Sie betrifft meinen eigenen Beruf ziemlich direkt und vermisst uns allen gerade den Boden neu unter den Füssen.
Ich arbeite seit vielen Jahren als Fotograf und Filmer. Bilder waren bisher etwas, das wir geplant, inszeniert, fotografiert, gefilmt und anschliessend bearbeitet haben. Heute können Bilder von gefühlt jedermann innerhalb weniger Sekunden künstlich erzeugt werden. Das verändert unseren Beruf gerade extrem. Aber es verändert vor allem auch die Frage, welche Bilder Unternehmen künftig überhaupt noch fotografieren lassen, welche sie generieren und wie beide Welten miteinander funktionieren können.
Und das ich ursprünglich aus der Werbung stamme und lange in der Markenführung gearbeitet habe, hat mich genau dieses Thema so gepackt.

Fotografie verschwindet nicht – aber sie verändert sich
Ich glaube nicht daran, dass KI die Fotografie einfach ersetzt. Noch.
Menschen müssen weiterhin fotografiert werden. Unternehmen brauchen authentische Reportagen, echte Situationen, dokumentarische Bilder und Bewegtbild. Gerade dort, wo Glaubwürdigkeit und Persönlichkeit wichtig sind, bleibt die Kamera ein ziemlich entscheidendes Werkzeug.
Aber daneben entsteht gerade eine komplett neue Form der Bildproduktion und frisst grosse Stücke des Fotografenkuchens mit enormem Appetit.
Und für uns Fotografen bedeutet das: Wir müssen verstehen, was dort passiert.
Nicht zwingend, weil wir morgen nur noch Prompts schreiben wollen (Wir lieben schliesslich unsere Kamera und nicht die Tastatur). Sondern weil unsere Kunden anfangen werden, beides miteinander zu kombinieren und von uns verlangen, mitzumachen.
Genau daraus ist BOOSTR AI entstanden
Meine Beschäftigung mit KI-Bildern hat deshalb irgendwann auch einen eigenen Bereich bekommen: BOOSTR AI.
Dort beschäftigen wir uns mit KI-Bildproduktion, Beratung und Schulungen rund um generative Bilder und visuelle Kommunikation.
Die klassische Fotografie und KI sind für mich dabei keine Gegensätze. Im Gegenteil. Ich glaube, dass genau an dieser Schnittstelle in Zukunft sehr viele spannende Projekte entstehen werden. Fotografie, Film, CGI, KI – am Ende geht es nicht darum, welches Werkzeug verwendet wurde. Es geht darum, das richtige Bild für die richtige Aufgabe zu produzieren.


Und darüber habe ich ein Buch geschrieben
In «Marken & KI» geht es deshalb nicht einfach darum, wie man möglichst spektakuläre KI-Bilder generiert. Es geht um Marken, Bildwelten, Prozesse und die Frage, wie Unternehmen künftig mit künstlich erzeugten Bildern umgehen.
Natürlich geht es auch um Tools, Prompting und Bildgeneratoren. Aber genauso um Fotografie, Corporate Imaging, Konsistenz, Glaubwürdigkeit und die Rolle der Menschen, die professionell mit Bildern arbeiten. Also um ziemlich viele Themen, die mich auch in meinem Alltag als Fotograf beschäftigen.
Jetzt liegt es im Buchhandel
«Marken & KI – Wie Unternehmen ihre visuelle Kommunikation neu denken» ist beim Rheinwerk Verlag erschienen.
Du findest das Buch direkt beim Verlag, im normalen Buchhandel und bei den bekannten Online-Buchhändlern. Und selbstverständlich gibt es auch eine E-Book-Version.
Ein Jahr Arbeit steckt darin. Und ja: Ich bin schon ein bisschen stolz darauf 🙂
Falls du dich also fragst, was KI gerade mit Fotografie, Bildproduktion und Markenkommunikation macht, kann ich dir da zufälligerweise ein Buch empfehlen. Mehr zu unserer Arbeit mit künstlicher Intelligenz und generativen Bildern findest du übrigens auf BOOSTR AI.

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